Sonntag, 19. Juli 2020

Die Richtung stimmt

Letztes Jahr im August habe ich ein Allzeithoch mit meinem Gewicht erreicht. Da meine Waage nur bis 150,9 Kilos geht, weiß ich nicht mal so genau, wo ich war. Gefühlt so um die 155 Kilo. Ich habe mich deswegen entschieden, mein "Startgewicht" für die anvisierte Abnahme auf 156 Kilo zu setzen.

156 Kilo. Muss man noch mal sacken lassen. War schon viel und hatte auch schon unangenehme Konsequenzen. Die Frage, die sich aber aufdrängt ist, warum glaube ich eigentlich, dass ich es diesmal schaffen werde, das Fett endlich weg zu bekommen? Da gibt es mehrere Antworten.

Zunächst hatte ich im letzten Jahr bereits das Gefühl, dass es so nicht weiter gehen kann. Da es mir manchmal nicht so toll ging, habe ich bereits angefangen, meine Ernährung leicht anzupassen. Wesentlich weniger süßes stand da plötzlich auf dem Speiseplan, dafür mehr Gemüse und weniger allzu fettiges. Das zeitigte bereits erste Erfolge, denn bis Ende November habe ich tatsächlich wieder Zahlen auf meiner Waage gesehen, statt der F die für Fehler stehen. Oder für Fett, wer weiß das schon so genau ... 150,6 gaben mir die Hoffnung, dass doch mal was geht.

Meine Ärztin eröffnete mir dann, dass meine Zuckerwerte nicht so toll sind. Seither bin ich in einem Desease Management Program, um meine Zuckerwerte zu überwachen. Noch sind sie nicht in einem gefährlichen Bereich und Dank Medikamente, kann ich die im Griff behalten. Aber das alleine reicht nicht.

Im Dezember ging es nach Brasilien, in Urlaub. Gefährlich für den Bauch. Da ich aber in den letzten Jahren in Brasilien nie zu-, sondern eher abgenommen habe, hatte ich gewisse Hoffnungen, die sich auch bestätigten. Ich kam mit ganzen fünf Kilos weniger nach Hause und sah 145 auf meiner Waage. Die Zahlen waren wieder da und sind bis heute geblieben.

Erst ging es wieder in die falsche Richtung, aber dann habe ich eine Kur angetreten, trotz Corona. In einem geschützten Umfeld verbrachte ich fünf Wochen, in denen nicht viel Gewicht weg ging, aber dafür der Grundstein für eine beispiellose Serie gelegt wurde. Jeden Tag habe ich die 6000 Schritte übertroffen, die ich mir als Minimum gesetzt habe und mich immer so zwischen 7000 und 12.000 Schritten bewegt. Inzwischen nähere ich mich einer Marke von 300000 Schritten im Monat (dreihunderttausend, tatsächlich) und einem Tagesdurchschnitt, der über 10.000 Schritten liegt. Ernährung und Bewegung hat man mir da beigebracht und mich nachdenklich gemacht. Ich brauche inzwischen die eine oder andere Kleidergröße weniger, passe in Hosen, die mir lange nicht mehr gepasst haben, und in Hemden, deren Knöpfe nicht mehr spannen. Und stehe bei 143 Kilo. Dank verbranntem Fett habe ich aber meine Figur bereits deutlich verändert und lege langsam richtig an Muskulatur zu.

Das gibt mir Hoffnung und wir werden sehen, wann die 142 auf der Waage auftaucht.

Heute hatte ich erst mal einen neuen Trainingsrekord. In eineinhalb Stunden bin ich ca. 7,5 Kilometer weit gelaufen. Es hat sich in den letzten 11 Monaten doch einiges verändert und es sind jetzt bereits 13 Kilo weniger. So darf das gerne weiter gehen. Wenn der Körper nicht mehr mitmacht, geht das mit der Motivation plötzlich viel einfacher. Ich esse zwar immer noch Süßigkeiten, aber ab und zu und sehr wenig. Und trinke nur noch Wasser, ungesüßten Kaffe und ungesüßte Tees. Das allein hat schon viel gebracht. Und die Bewegung dazu noch viel mehr. Nur mit dem fettigen Essen bin ich noch nicht so gut. Aber kommt Zeit ... 

Projekt Fett weg ist jedenfalls voll im Gange. Meine 12 Kilo im Jahr runterbringen, würde mir schon reichen. Stetig und beharrlich. Der Körper dankt es mir schon jetzt.

Freitag, 10. Juli 2020

Die Zeiten ändern sich, das Ziel bleibt das gleiche

Lang ist es her, dass ich hier etwas geschrieben habe. Viele anstrengende Jahre mit einem Umzugund einem neuen Job liegen hinter mir. Ich habe immer wieder erlebt, wie Kilos weggegangen sind und wieder eingegangen sind. Einfacher ist es nicht geworden.

Dafür hat sich nun etwas geändert. Dank Corona bin ich seit April in Kurzarbeit. Im April habe ich dann die Gelegenheit bekommen, an einer Kur teilzunehmen. Ziel war vor allem, sich mal mit den Themen Ernährung und Bewegung zu befassen. Mit dem Ergebnis, dass sich tatsächlich einige Dinge verändert haben. Inzwischen ist für mich der Normalzustand, dass ich jeden Tag mindestens 6000 Schritte schaffe. in der Regel sind es eher zwischen 8000 und 14000, je nach Lust, Laune und Körpergefühl. Seit dem August des letzen Jahres habe ich an die 14 Kilo abgenommen und stehe inzwischen bei 143 Kilo. Nachdem meine Waage sich schon weigerte, mein Gewicht anzuzeigen, bin ich in dieser Gefahr momentan nicht mehr.

Wie kam es dazu? In der Kur hat mich die Lust gepackt, jeden Tag zu laufen. Viele andere Möglichkeiten gab es eh nicht, das Thermalbad war geschlossen und Besuch nicht möglich. Also lieber was für den Körper tun. In der Kur hatte ich auch ein Fitnesscenter, das offen hatte, das auch nur von Kurgästen genutzt werden darf. Und habe es so geschafft, mich in einen Bewegungsmodus zu bringen, der bis heute anhält.

Bereits vorher sagte man mir, dass ich mich damit abfinden muss, nun als Diabetiker zu gelten. Bluthochdruck kam ja auch schon dazu. Da wird man dann nachdenklich, so jung bin ich ja nun auch nicht mehr. Und siehe da, bereits im letzten Jahr, ohne Kur, gingen die ersten Kilos weg. Dann gingen wir im Dezember in Urlaub. In Brasilien kann ich normalerweise tatsächlich abnehmen, so dass ich noch mal fünf Kilo leichter von dort wiederkam. Danach ging es zwar erst mal wieder nach oben, aber nur kurz. Und seither Stück für Stück nach unten. Bis auf eine Phase im April und Mai, wo sich mein Körper an die Bewegung anpasste und Muskulatur aufbaute. Mit dem Ergebnis, dass ich heute ordentlich Kraft aufgebaut und Fett abgebaut habe und endlich auch das Gewicht in Bewegung kam.

Mal schauen, wohin uns das alles noch führt ... der Kampf geht jedenfalls erst richtig los.

Donnerstag, 9. Februar 2012

Neues Fitnesscenter bringt hoffentlich neue Motivation

Es ist gar nicht so einfach, immer die Disziplin für Sport zu haben. Schwieriger allerdings wird es, wenn das Fitnesscenter nicht nahe genug da ist. Jetzt kann man natürlich sagen, dass auch das eine Frage der Einstellung ist - und hätte damit vollkommen Recht. Trotzdem bin ich zurück gegangen in unser altes Fitnesscenter, wo wir vorher auch schon waren, direkt hier am Ort. Mit Zugang ist örtliche Schwimmbad, wo wir am Aqua-Jogging teilnehmen können und natürlich unter Anleitung auch trainieren können, sowohl für die Muskeln, als auch für Ausdauer. Und beides ist wichtig, denn das mit dem Abnehmen ist gerade eher mühsam.
Ich habe das letzte Jahr dazu genutzt, wieder ordentlich zuzulegen, nachdem ich im vorletzten Jahr 12 Kilo runtergekriegt habe, gingen im letzten wieder 8 drauf. Da ist natürlich einiges dran schuld und vieles, was mit dem Kopf zu tun hat. Abnehmen hat immer mit dem Kopf zu tun, genauso wie das Zunehmen halt auch. Vielleicht gehört das auch zusammen, aber man sollte sich halt trotzdem zusammenreißen.
Aber das ist natürlich immer einfacher gesagt, als getan.

Jetzt geht es jedenfalls wieder los und zum Trainingsprogramm, das uns die nächsten Wochen erwarten wird, gehört natürlich auch, dass auf die Ernährung wieder verstärkt geachtet werden muss. Schluss mit den Ausreden, die man ja immer findet. Das ist zumindest das Ziel. Und auch das ist leichter gesagt, als getan. Wie der Patric Heizmann so schön sagt: Das Stammhirn trifft die Entscheidungen und das Großhirn fungiert eher wie ein Regierungssprecher, der die Entscheidungen des Stammhirns ja irgendwie vertreten muss. Wie man an das Stammhirn rankommt, ist mir allerdings noch nicht so ganz klar. Aber da muss halt die Zeit zeigen, ob das was wird.

Montag, 31. Oktober 2011

Da läuft grade irgendwie was schief ...

Natürlich kann man sich immer Zeitinseln schaffen. Aber seit einem Monat ist es für uns trotzdem schwieriger geworden, an den Nordic Walking Events teilzunehmen. Da nun die Winterzeit kommt und es damit schon recht früh dunkel wird, haben sich die Zeiten verändert. Nicht mehr am Montag und Freitag jeweisl 18:30, sondern am Montag bereits um 14:00 Uhr. Das ist für mich illusorisch. Da arbeite ich.
Die Alternative ist der Samstag um 15:00 Uhr. Da ist es aber leider auch nicht immer so, dass wir auf jeden Fall Zeit haben. Deswegen haben wir die letzten Wochen leider nicht sehr viel Gelegenheit zum Nordic Walking gehabt. Wir werden uns wohl unsere eigenen Inseln suchen müssen und selbst auf Wanderung gehen müssen. Sonst wird das nichts mehr.
Und dabei fehlt mir die Bewegung an der frischen Luft schon.
Dafür waren wir in letzter Zeit aber öfter mal im Schwimmbad und haben am Aqua-Jogging teilgenommen. Wäre schön, wenn wir mit etwas Abwechslung eine gewisse Regelmäßigkeit erreichen könnten.

Montag, 29. August 2011

Nordic Walking ist ganz schön anstrengend

Seit einigen Wochen sind wir jetzt also dabei. Gelaufen wird bei jedem Wetter, bisher war es aber in erster Linie schön. Letzten Montag habe ich verweigert, die 35 Grad waren mir denn doch etwas zu viel und mir hat ganz schön die Luft gefehlt. Am Freitag letzte Woche, hab ich es aber gewagt. Und es war schon klasse, trotz der Hitze, ist es recht angenehm, im Wald zu laufen und etwas später wurde es dann ja auch kühler.
Heute waren wir jetzt an dem Punkt, wo die Schonfrist beendet war. So eine richtig langsame Gruppe hat sich nicht gefunden, und so sind wir diesmal statt der üblichen ca. 5,5 Kilometer mal eher so an die sieben marschiert ... wir haben allerdings trotzdem 60 Minuten dafür benötigt.
Ich habe heute meine Pulsuhr mitgenommen, einfach mal um zu sehen, was das so heißt. War ganz schön heftig, den Berg hoch hab ich teilweise die 140 locker genommen und bin im Maximum 144 gelaufen, wie mir die Uhr verrät. Im Schnitt waren es immerhin 130 Puls, also mehr, als ich normalerweise auf meinem Fahrrad hinkriege und auch über einen deutlich längeren Zeitraum. Das ist richtig Sport. Ich hab geschwitzt, obwohl heute schon ein kühler Wind ging und bin teilweise ganz schön hinterher gejapst.
Aber gefreut haben mich dann die - laut Pulsuhr - 1100 Kcal, die ich angeblich rausgelaufen habe. Soll noch einer sagen, dass so eine Stunde Nordic Walking Naherholung wäre ... ist es letztendlich schon, weil man hinterher schön zufrieden ist und sich herrlich erschöpft fühlt, ganz und gar nicht unangenehm. Die Stunde war genau richtig und war genauso eine Hilfe dabei, sich abzureagieren, als auch dabei, sich zu erholen und zu entspannen.
Der Montag und der Freitag sind also jetzt besetzt, da ist künftig um 18:30 Programm, mit der Ausnahme, dass Montags natürlich dann ein Problem ist, wenn ich auf Dienstreise muss.
Schauen wir mal, wie sich das anlässt, aber wir sind jetzt schon seit Anfang August dabei und haben die Lust auch trotz Hitze nicht verloren. War auf jeden Fall eine gute Idee.
Seit kurzem habe ich auch Kontakt zum örtlichen Tischtennisverein. Eher durch Zufall, weil dort ein Nachbar spielt. Mal schauen, er meinte, Dienstags kann jeder mit machen und genug Leute haben sie dort wohl immer, bei immerhin 36 Mannschaften, die dort am Start sind. Ist erstaunlicherweise eine der größten Tischtennisabteilungen in Baden-Württemberg. Vielleicht kann ich ja auch mal wieder Tischtennis spielen, man kann nie wissen.
Es lässt sich auf jeden Fall mal wieder was an. Und eventuell kann ich auch wieder die freitäglichen Wasserstandsmeldungen absetzen, ohne dass mir dabei übel wird ...

Dienstag, 9. August 2011

Lang ists her ...

Es ist schon ein paar Monate her, dass ich hier mal was gepostet habe. Die letzten Monate waren zwar durchaus nicht schlecht, aber halt auch anspruchsvoll, weil ich viel mehr Dienstreisen mache, als das Jahr davor. Leider bin ich gesundheitlich auch etwas angeschlagen (momentan etwas erkältet) und hatte ein paar Probleme, die mir ein paar Kilo drauf beschert haben. Anstatt die 130-Kilo-Marke nach unten zu durchbrechen, bin ich also eher in die andere Richtung unterwegs gewesen. Bei 135 Kilo habe ich mich dann doch erschrocken, momentan sind es sogar 135.9. Aber das muss sich jetzt ändern. Das Projekt wird also wieder aktiviert.

Ich habe deswegen ein paar Maßnahmen ergriffen. Ich werde wie immer an mehreren Fronten arbeiten müssen. Die erste ist in jedem Fall die Ernährung. Die sich im Grundsatz sehr gebessert hat. Ich werde noch disziplinierter werden müssen und besser verstehen, was der Körper wann braucht. Auch im rein psychischen Bereich, muss sich noch etwas tun, in der Hinsicht, dass ich einfach ohne Reue genießen kann und mir nicht so viele Gedanken mache, denn auch das wirkt sich eher negativ auf mein Gewicht aus.

Die Ernährung ist aber nicht alles. Ich habe deswegen beschlossen, dass ich einem örtlichen Sportverein beitrete, der schon eine Menge Möglichkeiten bietet, die es ansonsten nur im Fitness-Center gibt. Ich werde auch versuchen, einen Wochenablauf zu erzeugen, der eine gewissen Regelmäßigkeit hat. Das wird sicher manchmal schwierig, weil ich ja auch auf Dienstreisen bin, aber wenn es mir gelingt, auch dort meine sportlichen Aktivitäten etwas zu steigern, dann könnte das trotzdem klappen.

Geplant ist momentan der Eintritt in den Lauftreff des Sportvereins. Montag und Freitag jeweils um 18:30 werde ich mich mit Nordic Walking befassen. Heute waren wir schon mal dort, um Kontakt aufzunehmen und uns für Freitag anzukündigen. Warum noch nicht heute? Ich bin - wie erwähnt - noch erkältet und habe deswegen noch nicht so richtig die Luft für längere Laufeinheiten. Trotzdem waren wir ca. eine Stunde spazieren, aber halt langsam genug. Die frische Luft hat uns trotzdem sehr gut getan.
Ein zweites Standbein werden wir Mittwochs etablieren, da gehen wir künftig hoffentlich regelmäßiger ins Bad Blau, um dort am Aqua-Jogging teilzunehmen.
Und das dritte Standbein wird hoffentlich eine Tätigkeit, die eher für die Konzentration gedacht ist. Unweit von hier gibt es einen Schießplatz für Bogenschützen. Wir würden gerne mal an einem Schnuppertraining teilnehmen, um uns anzuschauen, ob uns das was gibt. Sollte es das tun, könnten wir künftig den Dienstag und den Donnerstag Abend mit Bogenschießen füllen, eine Sportart, die eine gewisse Faszination auf mich ausübt. Sportarten, die vor allem Konzentration und erfordern und technisch anspruchsvoll sind, haben mich schon immer interessiert.

Schauen wir mal, was sich davon realisieren lässt. Am Nordic Walking sind wir schon nahe dran und eventuell nehmen wir ab September auch noch an einem Kurs für Nordic Walking zusätzlich teil.

Auf ein Neues!

Sonntag, 9. Januar 2011

Wiegetag

Ich reiche jetzt mal nicht viele nach. Nur so viel: Am 31. Dezember 2010 waren es 130,6 Kilo und heute aktuell sind es 131,3 Kilo. Die magische 130 Kilo Marke rückt näher. Eventuell hab ich die nächsten Wochen ja wieder mehr Motivation, zu skizzieren, was so passiert bei meinen Versuchen der Abnahme.

Samstag, 16. Oktober 2010

Einige Wiegetage nachgereicht

.Die Entwicklung der letzten Wochen war eigentlich sehr stabil. Aber langsam sollte ich sie trotzdem nachreichen:

15.10.2010: 133,7
8.10.2010: 134,5
1.10.2010: 135,0
24.9.2010: 135,5

Ich hoffe, dass ich die nächsten Wochen wieder zu regelmäßigeren Informationen komme und auch ein wenig über die Mühen des Abnehmens schreiben kann. Aber die letzten Wochen gab es einfach Dinge, die irgendwie wichtiger waren.

Freitag, 17. September 2010

Wiegetag

Diesmal nicht gut. 135,5. Naja, war ja zu erwarten, dass das nicht einfach immer so weitergeht.

Ein Teil des Zusatzgewichts ist vermutlich einem gewissen Muskelzuwachs geschuldet, die wiegen ja bekanntlich mehr, als Fett. Und der ist vor allem im Bereich der Oberarme inzwischen nicht mehr zu leugnen. Nur weil ich nicht ins Fitnesscenter gehe, heißt das ja nicht, dass ich gar nix mache ... aber damit kann man leider nicht alles erklären.
Im Vergleich zu davor, ist mir schon aufgefallen, dass ich mehr Kohlenhydrate gegessen habe und meine konsequente Linie etwas verlassen habe. Dazu kamen noch ein, zwei Frustattacken auf Schokolade. Das kann passieren, da muss ich jetzt halt durch und was draus lernen.

Aus zwei Gründen ist es vielleicht auch ganz gut: Erstens merkt man doch, dass es nicht von alleine geht. Man muss schon was dafür tun. Nur einfach Medikamente reinschmeißen (besagtes Metformin, das ich lieber heute, als morgen, absetzen würde ...) löst das Problem nicht und vielleicht kann ich die Dinger auch weglassen und würde denselben Effekt erzielen, wenn ich nur konsequent viel Eiweiß, viel Obst, viel Gemüse und wenig Kohlenhydrate esse. Vielleicht. Keine Ahnung. Und zweitens ist es wahrscheinlich ein rechtzeitiger Tritt in den Hintern, der mich hoffentlich wieder aufweckt, bevor es zu spät ist. Mal zwei Kilo wieder rauf ist noch keine Katastrophe. Nur wenn das so weitergeht, wäre mir das nicht recht.

Es bleibt noch viel Arbeit übrig, das kann man jedenfalls sagen ...

Freitag, 10. September 2010

Wiegetag

Heute wieder mal pünktlich vom Freitag der Wasserstand aus den Fettdepots:

133,7 Kilo

Wenn das mal nicht erfreulich ist :-) Seit Februar diesen Jahres, wo mal 142 Kilo meine Waage verunziert haben, hat sich doch einiges getan. Und das meiste davon in den letzten vier Wochen ...

Sonntag, 5. September 2010

Wiegetag

vom Samstag diesmal ausnahmsweise. Da standen 135,3 Kilo auf der Waage ... wenn das mal nicht wirklich erfreulich ist. Es tut richtig gut, mal solche Zahlen zu sehen.

Und schön ist auch, dass da so ein paar Jeans (genau genommen 2) in meinem Schrank waren, die ich das letzte Mal vor mehr als zwei Jahren anhatte. Danach haben die nicht mehr gepasst.

Bis Samstag. Seither passe ich da wieder rein. Ohne Luft anhalten. Sitzen wie angegossen. Und ich werde kein Problem damit haben, wenn mir die mal irgendwann in den nächsten Wochen zu weit sein werden. Ganz und gar nicht ... :-)

Dienstag, 31. August 2010

Wiegetag

Der war doch tatsächlich mal erfreulich:

136,3 Kilo

Ist schon was her, dass ich eine 6 da gesehen habe ... schaun wir mal, wie es weitergeht. Die Ernährungsumstellung jedenfalls, macht Fortschritte.

Mittwoch, 25. August 2010

Sport: Zimmerfahrrad

Und noch was sportliches von gestern: Eine halbe Stunde auf dem Fahrrad. Mit folgenden Werten:
30:31 Minuten für 14,1 Kilometer und verbrannte 566 Kilojoule. Im Schnitt 113 Puls, 27,7 km/h und RPM von 78. Das Ganze auf Stufe 5.

Wiegetag

Der war natürlich schon. Aber trotzdem nachgereicht:
13.8.2010: 139,0
20.8.2010: 138,1

Donnerstag, 12. August 2010

Gesundheitsirrtümer widerlegt

Spannender Beitrag bei Achim Achilles. "Die größten Gesundheitsirrtümer - und ihre Widerlegung" berichtet von Dingen, die früher vielleicht mal gestimmt haben, aber heute nicht mehr. Oder vielleicht noch nie gestimmt haben. Klasse Informationen, die da dabei sind:

http://www.achim-achilles.de/bildergalerie-startseite/38517-die-grten-gesundheitsirrtmer-und-ihre-widerlegung/detail/501-gesundheitsirrtuemer-1470.html?detail=7&buttons=1

Zum Beispiel die Frage nach den Pflaumen und dem Wassertrinken. Früher war es eine gute Idee, nach dem Pflaumen essen kein Wasser zu trinken - nämlich als das Wasser noch aus Brunnen kam, die nicht kontrolliert wurden und dementsprechend Bakterien enthielten. Heute spielt das kaum noch eine Rolle.

Oder die Frage mit dem Spinat und dem Eisen. Es ist heute erwiesen, dass der Spinat lange nicht so viel Eisen hat, wie angenommen. Er ist auch für Kinder eher ungeeignet, weil es im Spinat Säuren gibt, vor denen sich Kinder eher ekeln. Ab 40 sollte man hingegen Spinat essen, weil der Körper damit hormonähnliche Substanzen bekommt, die das Muskelwachstum beschleunigen, und zwar wegen gezielter Eiweißproduktion.

Auch sehr schön, die Frage mit dem Frühstücksei. Die sind nämlich lange nicht so schlecht, wie ihr Ruf. Klar haben Eier Cholesterin, aber sie haben eben auch Lecithin - den Gegenspieler des Cholesterins. Bei gesunden Menschen, hat das Ei deswegen keinen Einfluss auf den Cholesterinspiegel.

Und noch was schönes: Frisches Gemüse ist gesünder, als Tiefkühlgemüse. In Wahrheit ist es so, dass das frische Gemüse oft lange unterwegs ist, bis es bei uns angekommen ist, und deswegen viel von den Vitaminen verloren geht. Bei Tiefkühlgemüse wird das Gemüse aber frisch geerntet und dann innerhalb von einer Stunde sofort schockgefrostet. Die Vitalstoffe darin bauen sich in der Kälte aber nur sehr langsam ab. Das Tiefkühlgemüse ist also deutlich besser, als sein Ruf.

Nachtrag vom letzten Freitag: Wiegetag

139,0 kg.

Es ist ein mühsames Geschäft :-(

Samstag, 31. Juli 2010

Sport und Bewegung

Davon gab es in letzter Zeit ein wenig. Wir waren jeden Abend unterwegs, sind im Blautalcenter und zweimal im IKEA spazieren gewesen (Das kann man wenigstens auch bei Regen). Einmal auch im E-Center. Und das ist tatsächlicher Sport gewesen:

25. Juli 2010: Zimmerfahrrad
In 15 Minuten 6,5 Kilometer und 276 Kilojoule. Bei 119 Puls im Schnitt und dazu 72 RPM. 25,9 km/h war die Durchschnittsgeschwindigkeit. Auf Stufe 4-6.

29. Juli 2010: Zimmerfahrrad
In 15 Minuten 6,3 Kilomter und 268 Kilojoule. Bei 109 Puls im Schnitt war das eher geradelt. Dazu 25,1 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit u nd 72 RPM. Auf Stufe 5.

30. Juli 2010: Zimmerfahrrad
In 30 Minuten 13,6 Kilometer und 548 Kilojoule. Im Schnitt 118 Puls, 27,2 km/h und 76 RPM. Wird doch wieder etwas dynamischer.

Der Sport hapert grade wirklich etwas, aber die Ernährung, das wird tatsächlich besser. Wenn die sich so weiter entwickelt und ich wenigstens meine drei Mal die Woche eine halbe Stunde hinkriege, dann dürfte sich doch hoffentlich tatsächlich mal was bewegen. Wir sind gespannt ... :-).

Freitag, 30. Juli 2010

Wiegetag

Heute morgen gemessen: 138,3 Kilo ... erstaunlich, ich hatte die ganze Woche eher einen Schnitt um die 139,5. Und jetzt ein flottes Kilo weniger an einem Tag ... naja, wir haben gestern Abend nicht mehr viel gegessen, dafür war leichter Sport angesagt. Außerdem hab ich den Eindruck, dass ich gestern irgendwie entwässert hab (mehr gepinkelt, als getrunken). Vielleicht ist das ja der Grund. Auf jeden Fall wäre es wirklich schön, wenn das langsam mal so weiter ginge ...

Sonntag, 25. Juli 2010

Sport und Motivation

Heute war sportlich gesehen kein schlechter Tag. Neben einer Viertelstunde Radfahren (die Ergebnisse poste ich vielleicht später noch), gab es auch noch einen abendlichen Spaziergang. So bin ich heute auf meine 30 Minuten Bewegung gekommen - und es hat sogar Spass gemacht, was ja immer im Vordergrund stehen sollte.
Bei RTL habe ich außerdem eine neue Show entdeckt, die in den letzten Wochen bereits auf Super-RTL beworben wurde, die ich aber bisher verpasst habe. Es geht wieder mal ums abnehen, und wie man es schon bei Kabel1 gemacht hat, gibt es neben einer Finca auf Mallorca auch einen Prominenten. Dort war es Regina Halmich, hier ist es nun Jürgen Hingsen, der ehemalige Zehnkämpfer. Allerdings ist er nicht der Gastgeber, diesen Part übernimmt Vera Int-Veen. Nach diesem ersten Eindruck, bin ich bisher aber immer noch mehr von "The Biggest Loser" beeindruckt. Das RTL-Produkt ist entsprechend aufgehübscht und irgendwie habe ich den Eindruck, dass dort weniger die Sache mit dem Abnehmen im Mittelpunkt steht, sondern in bester Big Brother Manier, eher die Leute und ihre Beziehungen untereinander wichtig sind. Es wurden zwar hinterher auch die Abnehmleistungen in diesen ersten fünf Tagen thematisiert, aber so richtig im Mittelpunkt stand das nicht. Und auch über Ernährung wurde nicht viel gesprochen, auch wenn wohl eine entsprechende Beratung stattfand.
Meine Empfehlung: Hört lieber auf damit, euch zu sehr auf die Leute zu konzentrieren. Das ist am Rande interessant. Aber wenn es euch ernst ist damit, dann muss es darum gehen, wie die Leute abnehmen, welcher Sport, welche Ernährung im Mittelpunkt steht. Ich will nicht wissen, warum jetzt alle wieder am heulen sind, und warum alle die eine nicht leiden können, die andere aber schon. Das gehört irgendwo sicher dazu, aber beim Thema der Sendung nicht an erster Stelle. Ich konnte keine gleichwertige Motivation draus ziehen, wie das noch bei "The biggest Loser" der Fall war.

Ernährung

Ich muss sagen, was die Ernährung angeht, haben die letzten Wochen wirklich etwas bewegt. Die Portionen sind geringer geworden, der Rhythmus regelmäßiger, dafür die Zusammensetzung wesentlich gesünder. Es gibt mehr Obst, obwohl da noch Platz nach oben ist, mehr Gemüse, mehr Fleisch von Huhn oder Fisch (am liebsten Lachs), weniger Kohlenhydrate, aber auf die kann und will ich auch nicht ganz verzichten. Ich lasse sie überwiegend am Abend weg. Insgesamt sorgt das dafür, dass es mir recht gut geht, ich mich nicht so voll fühle, weil ich auch besser drin werde, aufzuhören, wenn ich keinen Hunger mehr habe. Und bestimmte Dinge konsequent wegzulassen, erwies sich auch als sehr gut für den Körper.
Heute habe ich mir mal wieder einen Tag gegönnt, an dem ich mich nicht zurück gehalten habe. Wie Heizmann schreibt, man muss dem Körper auch mal Gelegenheit geben, wieder in alte Gewohnheiten zurück zu fallen. Manchmal merkt man dann recht schnell, dass man das eigentlich gar nicht mehr braucht.
Ich bin ja nun bekanntermaßen jemand, der bei Süsigkeiten schwach wird. Das ist ja nicht schlimm, immerhin kommen auch diese in der Ernährungspyramide vor, wenn auch ganz oben. Aber in eingeschränktem Maße, ist dagegen nichts einzuwenden. Dementsprechend, habe ich mir gestern, nach längerem mal wieder, Milchschokolade im IKEA geholt. Mit dem Ergebnis, dass mein Magen heute gemeckert hat und ich mich mit Durchfall auf der Toilette wiederfand. Mal ein Hanuta, das macht mir nicht viel aus. Aber eine entsprechende Menge an reiner Schokolade, ist ein Problem. Und das merkt man natürlich besonders, wenn man sich zwei Wochen lang beherrscht hat und alles in Ordnung war, und man dann mal wieder in alte Muster zurückfällt und es eben nicht in Ordnung ist. Gibt einem schon zu denken.
Wesentlich besser vertragen habe ich meinen Ausflug in den McDonalds, wo ich mal einen Nürnburger getestet habe und dazu noch zwei Chickenburger genossen habe. Pommes habe ich konsequent weggelassen, dafür eine wunderbar ungesunde Cola. War gut. Anscheinend tat dem Magen das Cola wenigstens gut. Seither geht es jedenfalls wieder besser. Und selbst die Burger haben geschmeckt und mich nicht überlastet. So ist es in Ordnung, so kann man sich auch mal einen Tag gönnen, an dem mal nicht so drauf achtet, was man isst.
Morgen früh gibt es dann wieder Knäckebrot zum Frühstück. Kann sein, dass wir Grillen, dann landen ein paar Würstchen auf dem Grill, aber vor allem auch mageres Hühnerfleisch. Nicht zu vergessen Salat und Gemüse, so sieht die "Diät" grade aus. Ansonsten gibt es auch gerne mal einen Salat am Mittag mit entsprechender Fleischeinlage (Pute, natürlich) oder Feta oder so was leckeres. Eiweiß, mageres Fleisch, Gemüse, Obst, das sind die Dinge, die grade an erster Stelle stehen. Dass mein Magen kleiner wurde und ich schneller satt bin, ist schon ein effekt dabei. Es hat allerdings noch nicht dazu geführt, dass die Pfunde wie wahnsinnig purzeln. Naja, gut Ding will Weile haben. Fakt ist jedenfalls, dass der körperliche Effekt enorm ist. Meine Verdauung hat sich deutlich gebessert und ich fühle mich insgesamt fitter und motivierter. Und das ist immerhin eine gute Nachricht. So kann es weitergehen.